21/02 Black Pumas (US)

Es gibt Geschichten, die man sich nicht ausdenken kann. Die von den Black Pumas beispielsweise: Obwohl der Gitarrist und Produzent Adrian Quesada bereits einen Grammy gewonnen, in etlichen Bands wie Grupo Fantasma und Brownout gespielt und mit Künstlern wie Prince oder Daniel Johnston gearbeitet hatte, konnte er – als er 2017 im Studio in Austin war und für einige seiner Instrumentals eine Stimme gesucht hat – einfach keinen passenden Sänger finden. Er brauchte jemanden mit einer eigenen und sehr bestimmten Identität, der Neil Young und Sam Cooke gleichermaßen liebt.

Eric Burton wiederum wuchs im San Fernando Valley quasi in der Kirche auf, hat in Musicals gesungen und fing an, in Santa Monica Straßenmusik zu machen und zu reisen. Er mag East-Coast-Hip-Hop genauso wie Soul oder Folk. In Austin fiel er einem gemeinsamen Bekannten auf, der die beiden in Kontakt brachte. Quesada rief Burton an, der übers Telefon anfing, zu einem der Tracks zu singen. Das war der Beginn der Black Pumas. Die beiden verabredeten sich im Studio und nahmen am ersten Tag zwei Stücke auf. Aus Quesadas staubigen Funk-Vorlagen machte Burton „Black Moon Rising“ und „Fire“ – die zu den ersten beiden Singles werden sollten – und beide hatten Gänsehäute vor Begeisterung. Es war wie eine mystische Verbindung.

Alles Weitere war dann ganz einfach. Beiden war klar, dass da keinesfalls ein Soul- Revival gefeiert werden darf, als hätte es 40 Jahre Hip-Hop nie gegeben. Stattdessen entwickelten sie einen modernen Sound für eine außergewöhnliche Stimme und wurden Austins neue Combo der Stunde, deren Auftritte im C-Club regelmäßig zu ausufernden Partys eskalierten. Selbstverständlich wurden sie zur Best New Band bei den Austin Music Awards erkoren, und NPR benannte sie zur „Breakout Band Of 2019“.

Im Juni erschien das selbstbetitelte Debütalbum der Black Pumas, und Anfang 2020 kommen die beiden Herren auch erstmals live zu uns.

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